Stadtrat

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Ingolstädter Stadtrat, 14.04.2016

Der Trump in uns

Jeder trägt in sich einen kleinen Trump. Das merke ich selbst an mir, wenn ich Header besonders zugespitzt formuliere und sie dann entschärfen muss, weil sie einfach zu trumpig sind. Natürlich beobachte ich permanent trumpiges Verhalten, wie gerade im Ingolstädter Stadtrat. Aber es gibt auch Leute, die berufsmäßig untrumpig sein sollten, wie Philosophen. Der bekannteste, mediatisierteste, am meisten präsent auf allen Kanälen in Frankreich, Michel Onfray, ist alles andere als weise und besonnen. Er ist krawallig. Er ist ein Trump. Und alle seine Philosophenkollegen versuchen ihn zu übertrump(f)en!
Was das alles für eine aggressive Stimmung schafft!
Daher:
Erkenne den kleinen Trump in dir, zügele ihn, lege ihm Fesseln an, kehre zurück zur Vernunft. Emotionalisieren macht Spaß, aber es ist Gift für die Gesellschaft und für die Welt.

Jean-Pol Martin, 18. Juni 2016

Fachleute für die Kommunikation im Stadtrat engagieren

Warum nicht Fachleute engagieren (Moderatoren), die im Stadtrat für Professionalität und Rationalität in der Kommunikation sorgen? Der Stadtrat sollte eigentlich Vorbildfunktion übernehmen in einer Welt, die durch Aggressivität und Gewalt geprägt ist! Man sollte auch analysieren, welche Situationen immer wieder zu Konflikten und Ausbruch von Irrationalität führen. Beispielsweise wenn OB Christian Lösel oder Vize Wittmann einzelne Stadträte attackieren und demütigen! Das müsste sofort unterbunden werden!

Jean-Pol Martin, 18. Juni 2016

Irrationales Verhalten im Ingolstädter Stadtrat

Nach der Erklärung von Christian Lange zu Beginn der Sitzung hätten die Stadträte diese zur Kenntnis nehmen und zur Tagesordnung übergehen sollen. Ob diese Erklärung gerechtfertigt war (wie ich meine) oder nicht. Klappe halten und weiterarbeiten. Das ist Effektivität und Rationalität. Dass ausgerechnet der Sitzungsleiter mitgegiftet hat zeigt, dass er dieser Rolle nicht gewachsen ist. Ruhig bleiben und weitermachen. Ganz cool! Ich bitte darum, künftig einen Profimoderator einzusetzen. Oder den ganzen Stadtrat in eine Hartz IV Fortbildungsmassnahme zu schicken, die warten dort auf Kundschaft.

Jean-Pol Martin, 17. Juni 2016

Emotionen

Debattenkultur lebt von Emotionen. Da sollten sich manche "Ableser" vorformulierter Texte eine Scheibe von früheren Rednern abschneiden: Höcherl, Wehner, Strauß, Schmidt. Mit heißem Herz, spitzer Zunge und kühlem Verstand. Und nicht wie der Pfau, der mit einem - aber für ihn typischem - Vorgehen eines der wichtigsten Themen für die nächste Zeit verbrennt.

Joachim Hägel, 2. Mai 2016

Wie funktioniert der Stadtrat

Entscheidungen des Stadtrats sind grundsätzlich mit Vorsicht zu genießen. Hier herrscht de facto Fraktionszwang. D. h. 1 Figur sagt wo's lang geht und der Rest der Fraktion hebt automatisch die Hand. "Geschlossenheit" ist die euphemistische Bezeichnung dafür. Daß die THI beim Thema Digitales Gründerzentrum versucht hat, ihre Bequemlichkeit durchzudrücken, ist verständlich. Die Interessen der Bürger sind nicht deren Sache. Leider spielen viele Wähler einer bekannten Partei so viel Macht in die Hände, daß diese auf Belange der Bürger keine Rücksicht mehr nehmen muß. Welche Rolle auch hier wie beim Hotel Investorengelder spielen, sei dahingestellt. Der Stadt und den Bürgern hätte es gut getan, Dalwigk und Georgianum für eine Tourismusoffensive zu nutzen, die auch den Einwohnern durch interessante Angebote Spaß machen würde. Nun werden aber die historischen Gebäude für eine Elite reserviert, wieder einmal wirtschaftlichen Interessen geopfert. Das ist unverantwortlich im Sinne der Urbanität. Machen Sie sich doch bitte mal Gedanken darüber, wo überall in der Welt mit Mehrheiten Schindluder getrieben wurde und wird. Bleiben wir nur in Deutschland. Waren es nicht 99 % in der DDR? Und erst die große Begeisterung der Mehrheit 1933 - durchaus demokratisch. Mehrheiten tangieren mich wirklich nicht. Im Gegenteil, sie sollten einem immer verdächtig sein.

Paul Schönhuber, 1. Mai 2016

Kommunikation

Die Bürger sollten den Stadtrat dazu zwingen, seine Kommunikation nach innen und nach außen so zu verbessern, dass überflüssige Konflikte, wie beim Antrag auf Aufnahme in den Verein Transparency International, vermieden werden. Man muss also den Stadtrat und seine Funktionsweise beobachten und Defizite monieren. Wie wäre es beispielsweise mit einer Untersuchung der Protokolle der letzten drei Jahre, die aufzeigen, wann und warum Konflikte im Stadtrat auftreten und wie man sie vermeiden könnte. Und wann und warum die Kommunikation nach außen misslingt und zu Misstrauen und Ärger in der Bevölkerung führt. Wenn ich sage, dass der ganze Stadtrat sich um professionelle Kommunikation bemühen muss, dann denke ich wirklich an alle Beteiligten. Konsensfindung kann man mit bestimmten Techniken optimieren. Man könnte einen Moderator einsetzen, der dafür sorgen würde, dass die Kommunikation rational verläuft und nicht von plötzlich auftretenden Emotionen behindert oder gar verhindert wird. Und auch die Präsentation von Ergebnissen nach außen muss mit entsprechenden Techniken verbessert werden. Das wäre ein Schritt zur Professionalisierung.

Jean-Pol Martin, 1. Mai 2016