Kavalier Dalwigk

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Kavalier Dalwigk, auf dem Wasserturm

Ehemalige Verteidigungsanlage am Donauufer, dann in die königliche Geschützgießerei und Geschossfabrik integriert und 1916/17 um einen Wasserturm erweitert, Teilabriss 1924/25[1]

Verwendung

  • Seit 2005 war es als Museumsgebäude für das Donaumuseum geplant
  • In der Stadratssitzung vom 23.02.2016 wurde ein Digitales Gründerzentrum im Kavalier Dalwigk beschlossen

Namensherkunft

Kavalier Dallwigk/Dalwigk, beide Schreibweisen tauchen auf, mit einem und zwei l. Sogar der namensgebende General hat sich mal so mal so geschrieben. Anscheinend als erster und einziger aus der adeligen Familie. Man wird dem Namen aber wohl eher gerecht, wenn man die Schreibweise des "Großen Brockhaus" übernimmt: 1 l. Die Adelsfamilie von Dalwigk, die ihren Stammsitz auf der Burg Lichtenfels hatte, führt ihren Namen auf den Ort Dalwigk, eine frühere Ansiedlung bei Korbach zurück. Zwischen dem in Richtung Itter liegenden Krollsberg und dem Dalwigker Holz findet man einen Gedenkstein mit der Inschrift „Hier lag das Dorf Dalwigk 1036 - 1624”. Dalwigk wurde im Dreißigjährigen Krieg verlassen und verfiel. Die heutige Gemeinde Dalwigksthal, Ortsteil von Lichtenfels/Hessen, gibt es erst seit 1851. Mit den Brüdern Bernhardus (1227 - 1268) und Elgar de Dalewich (auch: Dalwich) (1232 - 1253) wird die Adelsfamilie erstmals urkundlich erwähnt. Im Jahre 1431 wurde Reinhard von Dalwigk durch das Erzbistum Mainz zum Amtmann der Burgen Naumburg und Weidelsburg eingesetzt. Schon damals 1 l. Franz Maria von Dalwigk zu Lichtenfels (1876–1947), war deutscher General. Dieses ist eine relativ zeitnahe und daher wohl eher die maßgebende Schreibweise.

Bestätigt wird diese Schreibweise auch von Nikolaus Freiherr von Dalwigk in einem Schreiben vom 31.03.2016: "habe ich noch nie – in keinem Buch, auf keinem Wappen, keiner Familienunterlage, etc. – meinen Namen mit Doppel-„L“ geschrieben gesehen. Wie Sie in historischen Unterlagen (z.B. Heimatmuseum Kassel …) oder auch dem dafür zuständigen Genealogischen Handbuch des Adels (Freiherrliche Häuser A) nachvollziehen können, ist der Name ab dem Jahre 1036 -wohl mal ohne „K“ (am Ende des Namens) aber nie mit einem zweiten „L“ geschrieben worden. ... Gehen Sie also davon aus, daß andere Schreibweisen auf einem Irrtum bzw. Druckfehler beruhen."

Literatur

Einzelnachweise

  1. http://wikimapia.org/21963851/de/Kavalier-Dallwigk